Pflegehinweis Januar - Die richtige Ernährung

Sobald der Zahn im Kleinkindalter in die Mundhöhle durchgebrochen ist, beginnt bereits der bakterielle Angriff auf die Zahnhartsubstanz. Beim Stoffwechsel der Plaquebakterien (Zahnbelag) entsteht Milchsäure durch Vergärung von Zucker.

Diese Säure löst die harten Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus, dadurch wird dieser brüchig. Im Laufe der Zeit bildet sich ein Kariesloch. Heutige Ernährungsgewohnheiten sind aus medizinischer Sicht in vielen Punkten bedenklich.

Die richtige Ernährung setzt sich aus einer mineralstoffhaltigen, vollwertigen Ernährung, wie z. B. Käse, Fisch, Vollkornbrot, Milch, Obst und Gemüse, zusammen. Diese geben den Zähnen die Nährstoffe, die sie gegen Karies und Parodontose widerstandsfähig machen.

 

  1. Es werden zu viele Kohlenhydrate (Teigwaren und Weißbrot), und es wird zu viel Süßes in jeder Form gegessen. Das läßt schädliche Zahnbeläge übermäßig wachsen – die Hauptvoraussetzung für Karies und Parodontose.
  2. Die Nahrung enthält heute vielfach zuwenig mineralstoffhaltige Substanzen, die für die Zähne und den Körper wichtig sind.
  3. Den Zähnen wird nicht mehr genug zum Kauen geboten, daß heißt, die wichtige Selbstreinigung kann nur noch eingeschränkt stattfinden.

Drei Grundregeln im Umgang mit Süßigkeiten

  1. Besonders nach dem Verzehr von Süßem sollten Sie sich immer die Zähne putzen.
  2. Einmal am Tag Süßes essen, nicht ständig zwischendurch.
  3. Schränken Sie Ihre süße Nahrung ein und essen Sie lieber mal etwas Gesundes.